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Rhetorik [griechisch]. Die Lehre der überzeugenden, unvergesslichen Rede. Mit Rhetorik wird einerseits die Fähigkeit bezeichnet, öffentlich informativ, verständlich und interessant zu sprechen. Auf der anderen Seite bezeichnet Rhetorik die theoretische Wissenschaft, die Reden und Präsentationen untersucht. Aus diesen Untersuchungen werden Präsentations- und Redetechniken erarbeitet. Rhetorische Techniken zählen heute zu den sogenannten Soft-Skills im Bereich Führungstraining und finden in vielen Kommunikations- Weiterbildungen wie z.B. in einer NLP-Ausbildung vielfältige Berücksichtigung.

Rhetorik Kurse beschäftigen sich hauptsächlich mit den praktischen Aspekten der Rhetorik. Sie vermitteln meist kleinen Gruppen rhetorische Fähigkeiten wie Sprechtechnik und Blickkontakt, Haltung, Gestik und Mimik. Auch die Vorbereitung einer Rede sowie die Bewältigung von Angst und Lampenfieber zählen oft zu den Inhalten der Kurse.

Wenn auch Sie sich zu den Menschen zählen, die keine geborenen Redner sind, dann werden Sie hier erfahren,

  • dass die Kunst der Rhetorik für jeden erlernbar ist,
  • wie auch Sie Ihre Rede erfolgreich präsentieren können,
  • wie sich Theorie und Praxis der Rhetorik im Laufe der Zeit verändert haben.

 

News aus den Bereichen Rhetorik, Kommunikation, Bildung und Weiterbildung

Die Fahrstuhlpräsentation - Eine Selbstpräsentation in kürzester Zeit

Sind Sie in der Lage die wichtigsten Informationen über sich und Ihr Unternehmen innerhalb von 30 Sekunden zu präsentieren? Vielleicht fragen Sie sich jetzt warum Sie das können sollten. Stellen Sie sich vor, Sie begegnen einer für Ihre Karriere außerordentlich wichtigen Person zufällig im Fahrstuhl. Dann kann es nur von Vorteil sein, wenn Sie die sogenannte Fahrstuhlpräsentation beherrschen.
Welche Fragen müssen Sie beantworten?
Gehen Sie bei Ihrer Kurzpräsentation auf Fragen ein wie: Bei welchem Unternehmen sind Sie beschäftigt? In welcher Position sind Sie tätig? Was macht Ihr Unternehmen aus?

Um all diese Fragen innerhalb von 30 Sekunden beantworten zu können, müssen Sie kurz und bündig antworten. Achten Sie gleichzeitig darauf, dass Ihre Antworten originell und interessant klingen. Übertreiben Sie jedoch nicht, sonst wirken Sie überheblich.

Sobald Sie sich Ihre Antworten zu Recht gelegt haben, sollten Sie Ihre Fahrstuhlpräsentation proben, damit Sie für den Ernstfall perfekt vorbereitet sind. Wenn Sie dazu nicht in einen Fahrstuhl steigen wollen, können Sie dies auch mit Hilfe eines Streichholzes tun. Halten Sie das brennende Streichholz in der Hand und beginnen Sie mit Ihrer Vorstellung. Wenn Sie Ihre Präsentation beenden können ohne sich die Finger zu verbrennen, sind Sie perfekt. Schaffen Sie dies nicht, dann müssen Sie Ihre Antworten noch komprimieren. Proben Sie dies so lange, bis Sie Ihre Fahrstuhlpräsentation einwandfrei beherrschen.

Wie fesseln Sie Ihr Publikum von Anfang an?

6 Tipps, wie Sie Ihren Vortrag wirkungsvoll beginnen können:

  1. Stellen Sie eine interessante Frage in den Raum. So wird Ihr Publikum gespannt Ihre Antwort erwarten.
  2. Stellen Sie Ihre Zuhörer in den Vordergrund, indem Sie Ihnen ein Lob oder ähnliches ausstellen. In der Hoffnung auf mehr wird man Ihnen gebannt zuhören.
  3. Beginnen Sie mit einem bildlichen Vergleich, den Sie im Laufe Ihres Vortrages immer wieder aufgreifen. Bilder erleichtern die Verständlichkeit Ihrer Worte und werden sich daher auch besser in den Köpfen Ihres Publikums festsetzen. Man hört Ihnen automatisch besser zu, vorausgesetzt es handelt sich um ein positives Bild.
  4. Wenn Sie Ihre Zuhörer gut kennen, wie z. B. auf einer Firmenfeier, dann können Sie sich auf gemeinsame angenehme Erinnerungen beziehen. So ist Ihr Publikum gleich positiv gestimmt.
  5. Stellen Sie direkt zu Beginn Ihrer Präsentation klar, was Ihre Zuhörer lernen werden. Man sieht so den eigenen Vorteil und wird Ihnen interessiert zuhören.
  6. Wenn es dem Anlass angemessen ist, können Sie sich auf ein geschichtliches Ereignis beziehen. Ihr Publikum wird dann hören wollen, in welcher Verbindung es zu diesem Ereignis steht. So haben Sie Ihre Zuhörer eindeutig auf Ihrer Seite.

Sicher ist auch für Ihre Rede eine passende Einleitung dabei.

Was gilt es bei einer Tischrede zu beachten?

Im Folgenden erfahren Sie 7 Dinge, die Sie bei einer Festrede keinesfalls falsch machen dürfen

  1. Hungrige Gäste sind schlechte Zuhörer. Halten Sie Ihre Rede daher nie vor dem Essen. Der früheste Zeitpunkt für Ihren Auftritt ist nach der Vorspeise und der späteste Zeitpunkt ist während des Kaffees.
  2. Viele ungeübte Redner sind immer noch der Meinung, dass sie bevor sie beginnen an ihr Glas klopfen müssen. Tun Sie dies auf keinen Fall. Allein das Erklingen Ihrer Stimme sollte Ihr Publikum zum Zuhören bringen.
  3. Stellen Sie sich gerade hin und lächeln Sie Ihr Publikum an. Schließlich wollen Sie den Eindruck vermitteln, dass Sie sich in Ihrer Rolle wohl fühlen.
  4. Aus diesem Grund sollten Sie sich auch nicht verstecken. Sie brauchen keinen Stuhl, an dem Sie sich festhalten können. Stellen Sie sich also vor und nicht hinter einen Stuhl.
  5. Ihr Publikum wird Ihnen nur zuhören, wenn es Sie auch sehen kann und zwar ohne sich verrenken zu müssen. Stellen Sie sich daher nicht in eine Ecke des Raumes, sondern so, dass man Sie von überall gut sehen kann.
  6. Damit Ihre Gäste nicht abgelenkt werden, sollten Sie Kellner und sonstiges Personal über Ihre Rede informieren. Denn nichts wirkt störender, als wenn während Sie sprechen gleichzeitig serviert wird.
  7. Zu jeder Feier gehört auch eine Festrede. Damit Ihre Gäste nicht ungeduldig werden, sollten Sie sich trotzdem kurz fassen. Schließlich warten doch alle auf das Festessen. Sprechen Sie daher höchstens 5 Minuten. Erwähnen Sie alles für den Anlass der Feier Wichtige aber verschachteln Sie sich nicht in Details.

Mit diesen Tipps sind auch Sie gerüstet für eine gute Tischrede. Dem nächsten Fest steht also nichts mehr im Wege.


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